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CHRONIK |
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400 Jahre Orden von der Heimsuchung Mariens „Salesianerinnen“ 1610 — 2010
Am 6. Juni 1610 wurde in Annecy in Frankreich der Orden der Heimsuchung Mariä – die Salesianerinnen – durch Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal gegründet.
Im Wiener Heimsuchungskloster am Rennweg wurde dieses Jubiläum am Sonntag, den 6. Juni 2010, mit einem feierlichen Pontifikalamt, dem Kardinal Christoph Schönborn vorstand, begangen. Der Gottesdienst, an dem viele Freunde des Klosters teilnahmen, war sehr feierlich aber auch familiär.
In seiner Predigt nahm Kardinal Schönborn auf einen der Grundgedanken bei der Ordensgründung, und zwar der im Lukasevangelium beschriebenen Begegnung Marias mit Elisabeth Bezug. Er sagte unter anderem: Die erste Begegnung des Heilands der Welt habe im Verborgenen stattgefunden, nämlich damals, als Maria, die Jesus unter dem Herzen trug, von Elisabeth begrüßt wurde, und in deren Mutterschoß das Kind Johannes vor Freude über diese Begegnung „hüpfte", wie das Evangelium berichtet.
Aus der päpstlichen Grußbotschaft zum Jubiläum 400 Jahre Heimsuchung:
… Das Streben nach Heiligkeit in den täglichen Beschäftigungen, auf Güte und Demut gegründet, auf Einfachheit und Frieden des Herzens, wo alles aus Liebe, nicht aus Zwang geschieht, ist das Herz, das Innerste der Spiritualität der Heimsuchung Mariens.
Ich wünsche, dass dieses Jubiläum ihnen die Frische ihrer kontemplativen Berufung erneuern möge! Bezeugen sie unablässig im Schweigen und verborgenen Leben, wie sehr die totale Hingabe ihrer selbst an die Liebe Gottes das Herz des Menschen ausfüllen kann.
Das Gebet und die Suche des Angesichts des Herrn seien die Seele und das Fundament ihrer Klöster! … |



